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Barbara Prammer (Präsidentin des Nationalrats)

Junge Menschen für Politik und Demokratie zu begeistern, ist das Ziel des Jugendparlaments am 15. Mai 2009! Einen Tag lang werdet ihr Gelegenheit haben, eure Ideen einzubringen und zu erleben, was es heißt, Politiker/in zu sein. Auf der Tagesordnung steht mit "Bildung und Schule" ein weiteres Kapitel der Kinder- und Jugendrechte, zu denen es bereits eine internationale "Konvention" der UNO gibt. Im Jugendparlament beschäftigt ihr euch mit der Frage, wie ihr in Österreich damit umgehen würdet? Gemeinsam mit euren KollegInnen könnt ihr diskutieren und Antworten erarbeiten. Im Jugendparlament entscheidet ihr! Ich freue mich auf eure Bewerbung und euer Engagement als Jugendparlamentarier/in!


Harald Reisenberger (Präsident des Bundesrats)

Politik lebendig und angreifbar zu gestalten, ist ein entscheidender Punkt. Vor allem auch jungen Menschen die politische Arbeit näher zu bringen, ist unser Anliegen.
Das Jugendparlament ist eine geeignete Möglichkeit, in persönlichen Gesprächen und Diskussionen die Arbeit im Parlament zu vermitteln, besteht doch durchaus die Möglichkeit, dass die/der eine oder andere in ein paar Jahren in diesem Haus die Geschicke Österreichs mitbestimmt. Politische Arbeit ist lebendig, innovativ und bedeutet, die Zukunft unseres Landes mitgestalten zu können. Genau aus diesem Grund ist die Initiative des Jugendparlaments unserer Frau Nationalratspräsidentin so wichtig, denn es bietet Gelegenheit, das „Hohe Haus“ besser kennen zu lernen.
Ich freue mich bereits darauf, Fragen, die euch wichtig sind, mit euch besprechen zu können!


Abg. Jochen Pack (ÖVP)

Wie Untersuchungen zeigen, ist das Interesse von Jugendlichen an Politik größer als das von Erwachsenen. Deshalb finde ich es wichtig, sich so früh als möglich mit Politik in allen ihren Facetten auseinanderzusetzen, um selbst entscheiden zu können. Bei mir war es meine Familie, die mein Interesse und damit auch mein persönliches Engagement für die Politik schon in meiner Jugend geweckt und unterstützt hat. Das Spannende an der Politik ist, dass man sich täglich neuen Herausforderungen stellen muss. Kompetente Begleitung, Unterstützung und Hilfe von Menschen in meinem Umfeld half mir dabei, mein politisches Wissen und Verständnis zu erweitern. Das Jugendparlament bietet die Möglichkeit, mein Wissen an interessierte Jugendliche weiterzugeben.


Abg. Tanja Windbüchler-Souschill (Die Grünen)

Einen Tag lang Politiker oder Politikerin zu sein ist großartig. Die Jugendlichen können den Weg eines Gesetzes gestalten, es stehen ihnen durch den direkten Kontakt mit den Jugendsprecher und Jugendsprecherinnen der Parteien alle Möglichkeiten offen und der krönende Abschluss ist das „Reden-Schwingen“ im Saal des Nationalrates. Auf diese Weise die eigenen Gedanken zu präsentieren und zu sagen was „Sache“ ist, stellt eine großartige Möglichkeit für junge Menschen dar.
Ich persönlich freu mich schon sehr auf diesen Tag mit den Schülern und Schülerinnen, denn es ist mir ein großes Anliegen die Sichtweisen und Gedanken junger Menschen zu erfahren und von ihnen zu lernen!


Abg. Stefan Markowitz (BZÖ)

Es ist mir in meiner Funktion als Jugendsprecher des Parlamentsklubs des BZÖ eine große Freude am Jugendparlament 05/2009 zum Thema: „Bildung und Schule vor dem Hintergrund der UN-Kinderrechts-Konvention“ teilzunehmen.
Bei oftmaligen Besuchen in der Demokratiewerkstatt wurde mir immer wieder von Kindern und Jugendlichen die Frage gestellt, wie ich zu den Rechten der Kinder stehe und was man noch verbessern könnte -und meine Frage, ob die Kinder denn ihre Rechte kennen würden, folgte meistens ein Schweigen.
Ziel und Herausforderung dieses Jugendparlaments ist es, die UN-Kinderrechte den Teilnehmern näherzubringen und ihnen einen Einblick in den Prozess der Gesetzgebung zu geben, damit sie selbst ein Gesetz mitgestalten und diskutieren können, um es letztendlich auch zu beschließen.
Ich freue mich auf einen interessanten Tag und auf eine gute Zusammenarbeit.


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