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Barbara Prammer (Präsidentin des Nationalrats)

Junge Menschen für Politik und Demokratie zu begeistern, ist das Ziel des Jugendparlaments am 4. Dezember 2009! Einen Tag lang habt ihr die Möglichkeit,
in die Rolle einer Politikerin/eines Politikers zu schlüpfen und im Parlament für eure Positionen zu werben.

Auf der Tagesordnung steht mit " Schule und Mitbestimmung" ein wichtiges Thema für die (Mit-)Gestaltung eures Schulalltags. Im Jugendparlament beschäftigt ihr euch damit, welche Maßnahmen es braucht und wie SchülerInnen dazu beitragen können. Gemeinsam mit euren KollegInnen könnt ihr diskutieren und Antworten erarbeiten. Im Jugendparlament entscheidet ihr!

Ich freue mich auf eure Bewerbung und euer Engagement als Jugendparlamentarier/in!"


Erwin Preiner (Präsident des Bundesrats)

Das Jugendparlament ist eine notwendige und sinnvolle Einrichtung, um den Jugendlichen in Österreich parlamentarische Abläufe näher zu bringen. Die Demokratie muss sich tagtäglich neu bewähren, demokratische Verhaltensweisen sollen daher schon im Kindes- und Jugendalter persönlich erfahren werden. Das Jugendparlament bietet den Schülerinnen und Schülern beste Voraussetzungen dafür!

Ich freue mich bereits auf zahlreiche Bewerbungen burgenländischer Schulen und euer Engagement beim Jugendparlament.


Abg. Sonja Ablinger (SPÖ)

„In dir muss brennen, was du in anderen entzünden willst!“ – hat der antike Philosoph Augustinus formuliert. Der Satz spricht mich auch heute noch an. Politik heißt für mich, sich für Anliegen, Ideen und Themen, die mir am Herzen liegen – oder eben „in mir brennen“ stark zu machen. Das heißt andere vom Thema überzeugen, die Idee vielen bekannt machen, mit vielen reden und auch bei Gegenwind nicht gleich aufgeben.  
Nicht immer steht am Ende ein Erfolg, aber letztlich das Wissen, für etwas hartnäckig und engagiert eingetreten zu sein. Das macht Politik manchmal mühevoll aber eben auch spannend. Ein Tag im Parlament kann das nicht ersetzen, aber er kann eine Idee davon geben, Lust machen und vielleicht sogar die eine oder den anderen für politisches Engagement „entzünden“!


Abg. Oswald Klikovits (ÖVP)

Meine positiven Erfahrungen mit dem burgenländischen Jugendlandtag bestärken mich, diese Idee auch im österreichischen Parlament persönlich zu unterstützen.
Unserer politisch interessierten Jugend den praktischen Parlamentarismus anschaulich zu machen ist auch eine Chance Vorurteile gegenüber Politikern abbauen zu helfen und mehr Jugendliche für die Politik zu begeistern.
Ich bin überzeugt, dass dieses Treffen sowohl bei den Jugendlichen als auch bei uns Politikern zu mehr gegenseitigem Respekt führen wird und ein unvergesslicher Tag bleibt.


Abg. Norbert Hofer (FPÖ)

In den letzten Jahren war immer wieder davon die Rede, dass die Jugend politikverdrossen sei, sich nicht für politische Arbeit interessiere und sowieso nichts von Politik verstehe.  Was für ein Unsinn. Ich erlebe das genaue Gegenteil. Das Interesse von großen Teilen der jungen Österreicher an politischen Vorgängen ist groß. Als erstmals Wählen mit 16 Jahren ermöglicht wurde, hat sich gezeigt, dass die Wahlbeteiligung bei der Jugend höher war als bei älteren Jahrgängen.
Und während viel zu viele Österreicher weiter ausgetrampelte Pfade betreten, sind junge, aufgeschlossene Charaktere sehr wohl bereit, abseits von politischen Scheuklappen Parteien und Politiker nach ihren Taten zu beurteilen. Da spielt es kaum eine Rolle, was Eltern oder Großeltern früher einmal gewählt haben.
Ich freue mich schon sehr auf die gemeinsame Veranstaltung und auf das persönliche Kennenlernen.


Abg. Christiane Brunner (Die Grünen)

Jugendliche sind politik-verdrossen - heißt es zumindest. Meine Erfahrung ist aber ganz anders! Ich habe schon viele spannende, engagierte und sehr motivierende Diskussionen mit Jugendlichen erlebt. Politik ist interessant, wenn man das Gefühl hat, mitreden und etwas verändern zu können. Das vermittelt die Politik aber leider oft nicht. Für mich war genau das die Motivation mich politisch zu engagieren. Ich glaube, Politik muss sich wieder mehr öffnen, Jugendliche Ernst nehmen und ihnen mehr Möglichkeiten geben. Das Jugendparlament bietet Jugendlichen eine Gelegenheit Politik bzw. die Abläufe im Nationalrat kennenzulernen. Das ist spannend, aber noch nicht alles. Politik bedeutet für mich auch offen sein für Vorschläge anderer, Positionen abzuwägen, Entscheidungen zu treffen und dafür auch Gerade zu stehen - nicht nur im Parlament. Damit werden wir uns aber sicher auch am Freitag auseinandersetzen.
Ich freue mich daher schon auf das Jugendparlament am Freitag!! Als Burgenländerin diesmal besonders auf die burgenländischen Schulen!


Abg. Stefan Markowitz (BZÖ)

Als Jugend- und Lehrlingssprecher des Parlamentsklubs des BZÖ, ist es eine große Freude und Herausforderung an diesem Aktionstag zum Thema „Schule und Mitbestimmung“ dabei sein zu dürfen. Kinder und Jugendliche haben ein grundsätzliches Recht auf Mitsprache, Mitgestaltung und eben Mitbestimmung in unserer Gesellschaft, deren „Funktionieren“ durch Gesetze geregelt ist. Um sich aktiv in die zukunftsorientierte Gestaltung unserer Gesellschaft einbringen zu können, müssen Jugendliche auch mit dem Ablauf der Gesetzgebung vertraut sein. Das Jugendparlament, das bereits zum vierten Mal hier im Hohen Haus stattfindet, ermöglicht den Jugendlichen einen Einblick in den Prozess der Gesetzgebung – sowie die Chance, selbst ein Gesetz zu entwerfen, dieses zu diskutieren und letztendlich zu beschließen.
Ich freue mich auf einen spannenden, abwechslungsreichen und interessanten Tag mit Schülerinnen und Schülern aus dem Burgenland.


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