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Barbara Prammer (Präsidentin des Nationalrats)

Junge Menschen für Politik und Demokratie zu begeistern ist das Ziel des Jugendparlaments am 21. November 2008!
Einen Tag lang werdet ihr Gelegenheit haben, eure Ideen einzubringen und zu erleben was es heißt, Politiker/in zu sein.Auf der Tagesordnung steht mit der „Kinder- und Jugendarmut“ ein Kapitel der Kinder- und Jugendrechte, zu denen es bereits eine internationale „Konvention“ der UNO gibt. Im Jugendparlament beschäftigt ihr euch mit der Frage, wie ihr in Österreich damit umgehen würdet? Gemeinsam mit euren KollegInnen könnt ihr diskutieren und Antworten erarbeiten. Im Jugendparlament entscheidet ihr!
Ich freue mich auf eure Bewerbung und euer Engagement als Jugendparlamentarier/in!


Jürgen Weiß (Präsident des Bundesrats)

Das Jugendparlament bildet bereits einen festen Bestandteil der Öffnung parlamentarischer Arbeit. Dass nun über Wien hinaus auch Jugendliche aus den anderen Bundesländern eingebunden werden, ist eine begrüßenswerte Initiative der Frau Nationalratspräsidentin.
Ich übe derzeit für Vorarlberg den Vorsitz im Bundesrat aus und daher ist es für mich eine besondere Freude, dass diesmal Schülerinnen und Schüler aus meinem Heimatland zum Jugendparlament eingeladen sind. 
Meinungsbildung im Parlament erleben zu können, ist eine wichtige Erfahrung im Umgang mit dem politischen Geschehen. Ich freue mich auf den Vorarlberg-Tag des österreichischen Jugendparlaments.


Abg. Elisabeth Hakel (SPÖ)

Als Politikerin aus der Steiermark ist mir besonders wichtig Kinder und Jugendliche aus den Bundesländern ins Parlament einzuladen und zu beweisen, dass Politik im allgemeinen und Demokratie, Parlamentarismus im besonderen spannend und für alle Altersgruppen von großer Bedeutung sind. Gerade das österreichische Parlament ist ein offenes und lebendiges Haus - das Jugendparlament - das mittlerweile eine Institution ist, der beste Beweis dafür. Kinder und Jugendliche sind neugierig, interessiert und kritisch - das Jugendparlament unterstützt diese Eigenschaften und bietet das notwendige Know-How und Werkzeug als Basis für Mitbestimmung, Entscheidung und Partizipation. In altersadäquater und kompetenter Weise werden bei Jugendlichen von einem engagierten Team aus ExpertInnen vieler verschiedener Fachbereiche das Verständnis und Interesse für demokratische Prozesse geweckt. Wer viel weiß, muss nicht glauben ;-))


Abg. Silvia Fuhrmann (ÖVP)

Ich persönliche empfinde das Projekt Jugendparlament als spannende und gelungene Möglichkeit, um jungen Menschen Politik und den Arbeitsablauf eines Abgeordneten näher zu bringen. Es stellt eine wichtige Maßnahme dar um Jugendlichen zu zeigen, welche Bedeutung ihre Stimme hat. Im Österreichischen Parlament werden viele Entscheidungen für die Zukunft junger Menschen getroffen und daher ist es wichtig, dass diese ihre Anliegen auch vertreten wissen. Der Zugang dieser jungen Menschen zur Demokratie wird gefördert und sie erkennen, dass sie in gewisser Weise selbst über ihre Zukunft entscheiden können, denn wenn sie nicht von ihrer Stimme Gebrauch machen, dann tun das andere.


Abg. Christian Höbart (FPÖ)

Warum ich als Abgeordneter beim Jugendparlament mitmache und warum ich diesen Aktionstag für junge Bürgerinnen und Bürger für sinnvoll erachte?
Freiheit und Selbstbestimmung von Bürgerinnen und Bürger im Dienste der Gemeinschaft sind nur dann erreichbar, wenn bei jungen Menschen das Bewusstsein bereits sehr früh reift, dass in Demokratien das Recht vom Volke ausgeht!
Ich bin daher davon überzeugt, dass es mehr denn je ein Gebot der Stunde ist, junge Menschen eben von den Vorzügen der Demokratie und ihren 3 Säulen zu überzeugen und behutsam heranzuführen!
Hier sind die Instrumentarien der Demokratiewerkstatt und als Bestandteil das Jugendparlament ungeheuer wichtige Werkzeuge!


Abg. Gerald Grosz (BZÖ)

Das Jugendparlament ist eine sinnvolle Einrichtung, um Politik und politische Entscheidungen den interessierten jungen Menschen unseres Landes nicht nur näher zu bringen sondern Jugendliche auch für demokratische Funktionen zu begeistern. Es gibt zwei Grundsätze: Entweder wir bestimmen unsere Zukunft selbst oder andere tun es! Ich habe mich für die Selbstbestimmung entschieden und nicht zuletzt auch eine Teilnahme als 16jähriger Jung-Abgeordneter im steirischen Jugendlandtag war hiefür ausschlaggebend. Diese Erfahrung wünsche ich auch den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Jugendparlaments!


Abg. Tanja Windbüchler-Souschill (Die Grünen)

Der Prozess einer Gesetzwerdung, die Zusammenarbeit in den Klubs und über Parteigrenzen hinweg, die politische Ausdrucksform und die Chance einen ganzen Tag politisch zu gestalten, ist eine großartige Einrichtung des Parlaments für Jugendliche und junge Erwachsene.
Es ist mir persönlich ein großes Anliegen, dass gerade Jugendliche aus ganz Österreich diese Chance wahrnehmen und spielerisch Demokratie und Parlamentarismus kennen lernen können. Als Abgeordnete ist mir aber ebenso wichtig, dass die Anliegen und die politischen Forderungen der Jugend an diesem Jugendparlamentstag in die Klubs, in die Parteien, zurückgetragen werden, denn Gesetze werden für die Zukunft beschlossen und die Jugend muss dabei einen Platz einnehmen.


© Republik Österreich - Parlamentsdirektion 2008